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Fachbegriff

Die Wallbox lädt über die Standzeit, nicht in Minuten.

Bauform, übliche Leistungen, Stecker in Europa und die Abgrenzung zur Schnellladesäule.

Der Begriff

Was eine Wallbox ist und was sie leistet

Eine Wallbox ist eine fest installierte Ladestation, die Wechselstrom an das Fahrzeug abgibt.

Sie hängt an der Wand der Garage, in der Tiefgarage oder am Betriebshof. Wo keine Wand steht, trägt sie ein Standfuß. Größe und Gewicht liegen bei denen eines Sicherungskastens. Angeschlossen wird sie von einer Elektrofachkraft an eine eigene Zuleitung.

Wechselstrom heißt AC. Das Ladegerät sitzt in diesem Fall im Fahrzeug und macht daraus den Gleichstrom für die Batterie. Die Wallbox schaltet den Strom frei, überwacht die Leitung und misst, was durchfließt. Das Auto bestimmt dabei, wie viel es annimmt.

Übliche Größen sind 3,7 kW einphasig, 11 kW dreiphasig und 22 kW dreiphasig. In Deutschland ist 11 kW der Regelfall. Alles darüber genehmigt der Netzbetreiber. Ein Auto mit 60 kWh Batterie ist an 11 kW über Nacht voll. Viele Fahrzeuge laden ohnehin nur einphasig oder mit 11 kW.

In Europa sitzt an der Wallbox eine Typ-2-Steckdose oder ein festes Typ-2-Kabel. Die Steckdose ist flexibler, das feste Kabel bequemer. Beides passt an jedes in Europa verkaufte Elektroauto. Ein Kartenleser gehört bei Wallboxen für mehrere Nutzer dazu.

Die Schnellladesäule an der Autobahn arbeitet mit Gleichstrom, DC. Ihr Ladegerät steht in der Säule und lädt die Batterie direkt. Sie liefert 50 bis 400 kW und schafft in zwanzig Minuten, wofür die Wallbox Stunden braucht. Anschaffung und Netzanschluss kosten ein Vielfaches, oft samt eigener Trafostation.

Leistungsklassen

Die drei üblichen Größen

Angegeben ist, was über eine Nacht von acht Stunden in die Batterie geht.

  • 3,7 kW einphasig

    Die kleinste Bauform. Rund 30 kWh über Nacht, genug für den täglichen Weg zur Arbeit.

  • 11 kW dreiphasig

    Der Regelfall in Deutschland. Rund 88 kWh über Nacht, eine volle Batterie.

  • 22 kW dreiphasig

    Braucht die Zustimmung des Netzbetreibers. Viele Fahrzeuge nehmen ohnehin weniger an.

Was das heißt

Was das für Sie bedeutet

Wo Fahrzeuge lange stehen, reicht die Wallbox. Tiefgarage, Betriebshof und Mitarbeiterparkplatz sind ihr Gebiet. Geladen wird über die Standzeit. Zehn Wallboxen kosten dabei immer noch weniger als eine einzige Schnellladesäule.

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